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Irisdiagnose

 

Der Begriff Irisdiagnose ist eher irreführend, denn aus der Iris kann nicht, wie weithin angenommen, eine Diagnose erstellt werden. Es handelt sich vielmehr um eine Hinweisdiagnostik, die Anhaltspunkte über konstitutionelle Stärken und Schwächen erkennen lässt, das Zusammenspiel der Organsysteme untereinander anzeigt und akute Reizsituationen wieder gibt. Aus den Zeichen der Iris allein ist nicht zu erkennen, ob es sich z.B. bei Darmerkrankungen um einen Morbus Crohn oder eine Colitis Ulcerosa handelt. Die Zeichen im Bereich der Iris sind identisch.

 

Daher ist die Bezeichnung "Iridologie" korrekter. Der Iridologe ist ein Kundiger der Zeichen des Auges. Er kann im Auge sehen, was in der Vergangenheit war, was aktuell im Körper ist und auch was in der Zukunft (bei unveränderter Lebensweise) sein wird.

Das Zusammenspiel der Nerven im Körper als "Informanten" macht es möglich, an Reflexzonen, wie z.B. den Füssen und Händen, den Gesamtzustand des Körpers abzulesen. Ähnlich verhält es sich auch mit der Iris.

 

Die Iris stellt eine Abbildung des Körpers dar. Störungen an den Organen zeigen sich bereits lange, bevor die Schulmedizin Hinweise darauf findet, aber auch häufig lange bevor der Patient Symptome wahrnimmt. Somit kann ich mit der Phytotherapie oder andere Behandlungsmethoden das Organ in seiner Funktion unterstützen und weitere Schäden eventuell vermeiden.

 

Zur Orientierung im Auge verwende ich die Topografiekarten und das übermittelte Wissen von Josef Deck. Sie zeigt anhand der Farben eine Vierteilung in den Kopf- (oben), Brust und Rücken- (Seiten) und den unteren Körperbereich (unten). Die Lage wird mit der Uhrzeit bezeichnet.

 

So kann eine Zuordnung der weiteren Zeichen, wie z.B. farbige Pigmente oder Auflockerungen der Strukturen vorgenommen und eine Aussage über den Zustand des Körpers gemacht werden.